StAnD – Sturzprävention durch Datenanalyse und Detektion von Risikoindikatoren
Prävention ist ein zentraler Schlüssel, um das Gesundheits- und Pflegesystem langfristig zu entlasten. Angesichts des demografischen Wandels, steigender Pflegebedarfe und eines zunehmenden Fachkräftemangels reicht es nicht aus, erst dann zu handeln, wenn Stürze, Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit bereits eingetreten sind.
Wirksame Prävention setzt früher an: Sie erkennt Risiken rechtzeitig, stärkt die Selbstständigkeit älterer und gefährdeter Menschen und kann dazu beitragen, Krankenhausaufenthalte, Pflegebedürftigkeit und Folgeerkrankungen zu vermeiden oder hinauszuzögern. Damit verbessert Prävention nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sondern schützt auch wertvolle personelle und finanzielle Ressourcen im Gesundheits- und Pflegesystem.
Genau hier setzt das Projekt StAnD an. Im Bereich der Sturzprävention können digitale und sensorgestützte Systeme in Verbindung mit künstlicher Intelligenz dabei helfen, individuelle Risiken frühzeitig zu erkennen, besser zu verstehen und gezielte präventive Maßnahmen abzuleiten.
2PCS Solutions bringt in das Projekt insbesondere technologische Erfahrung im Bereich digitaler Lösungen, sensorgestützter Anwendungen und datenbasierter Systeme ein. StAnD widmet sich der Entwicklung datenbasierter Ansätze, um Sturzrisiken perspektivisch früher sichtbar zu machen und Prävention im Alltag wirksamer zu unterstützen.
Ziel des Projektes
Ziel des Projektes StAnD ist die Entwicklung eines sensorgestützten Systems zur frühzeitigen Erkennung und Reduktion von Sturzrisiken auf Basis physiologischer Daten.
Das geplante Frühwarnsystem soll eine erhöhte Sturzgefahr bei gefährdeten Personen mittels KI-gestützter Datenanalyse rechtzeitig erkennen, Warnhinweise ermöglichen und präventive Maßnahmen unterstützen.
Die Projektpartner
Im Projekt StAnD arbeitet 2PCS Solutions gemeinsam mit der Hochschule Kempten und dem Management Center Innsbruck zusammen. Die Partner bringen unterschiedliche, sich ergänzende Kompetenzen und Vorerfahrungen ein. So werden technologische, pflegebezogene und wissenschaftliche Perspektiven zusammengeführt.
Ziel ist es, ein Verfahren zu erproben, das langfristig einen Beitrag zur besseren Prävention und Versorgung in Gesundheits- und Pflegesystemen leisten kann.






